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Kommunistische Blöcke auf Guttenbergdemos

Am Samstag, den 5.März .2011 rufen Konservative Gruppen und Einzelpersonen im gesamten Bundesgebiet zu Demonstrationen auf, welche die Rückkehr zu Guttenbergs fordern.
Wir, das Kommunistische Bündnis Pro Guttenberg, unterstützen diese Forderung und rufen daher zur Teilnahme an kommunistischen Blöcken auf diesen Demonstationen auf! 

 

Das Abschreiben und die kapitalistische Leistungsgesellschaft

Karl Theodor zu Guttenberg hat seine Doktorarbeit, wie mittlerweile bekannt wurde, fast zur Hälfte von anderen Quellen abgeschrieben, ohne diese als eben solche erkenntlich zu machen. Damit durchbrach er bewusst den kapitalistischen Normalzustand von Leistungszwang und Verwertungslogik. Er schaffte es, erfolgreich zu sein, ohne sich, wie es für normale Menschen an der Tagesordnung ist, dieser Logik zu unterwerfen.

Wissen muss vergesellschaftet sein

Der so oft beschworene „Skandal“, dass zu Guttenberg sich bei seiner Doktorarbeit bei fremdem geistigem Eigentum bediente, ohne die Originalautoren als Quelle anzugeben, ist nicht weiter tragisch. Im Gegenteil. Wir sind der Meinung, dass geistiges Eigentum für alle frei nutzbar zur Verfügung stehen sollte (siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Copyleft ).
Daher ist das Verhalten zu Guttenbergs als bewusste Verweigerung zu verstehen, die bestehenden Eigentumsverhältnissen zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. Auch räumte er mit dem paradoxen Zustand auf, wie er scheinbar in der Wissenschaft vorherrscht, dass etwas, was schon einmal von jemandem geleistet wurde, immer wieder von anderen geleistet werden muss.
Der Aufschrei derer, die in zu Guttenbergs Arbeit einen Diebstahl sehen, ist der Aufschrei derer, die in ihrer egoistischen Zurückgezogenheit jegliche Erkenntnis alleine für sich behalten wollen und über ihre eigene Bedeutungslosigkeit frustriert sind.

Zu Guttenbergs Gegner

Besonders ekelhaft ist die Jagd, die derzeit auf Karl Theodor zu Guttenberg stattfindet. Zu Guttenbergs Kritiker können es schier nicht ertragen, dass jemand in ihrer Mitte aufsteigt, ohne seinen Teil zur Gesellschaft bzw. zum gesunden Volkskörper beizutragen, ganz im Sinne der ekelhaften Verwertungslogik „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
Daher war man gewillt, diesen Aufstieg mit allen Mitteln zu beenden. Besonders von den linksdeutschen Klatsch&Tratsch-Blättern wurde zu Guttenberg in Folge dessen immer wieder, nicht wegen seinem Handeln, sondern schlicht wegen seiner Person angegriffen und verletzt. Auch zu erkennen ist hier der pathologische Neid der Deutschen auf gesellschaftlich Bessergestellte, die sich diese Stellung in ihren Augen nicht “ehrlich verdient” hätten, was zu Guttenberg für sie zu einem gefundenen Fressen macht, da er aufgrund seiner adeligen Herkunft nie gezwungen war, sich so zu verwerten wie das Proletariat.
So wird es niemand müde auch heute noch die hässliche Parole „Krieg den Palästen!“ zu schreien, anstatt Wohlstand bzw. Paläste für alle zu fordern.
Uns als Kommunisten ist jedoch klar, dass es schon immer eben diese bessergestellten Menschen waren, die, im Gegensatz zum sich verwertenden Proletariat, durch ihre finanzielle Absicherung die Zeit fanden sich mit den Verhältnissen intensiv zu beschäftigen und damit auch die theoretische Vorarbeit für gesellschaftlichen Fortschritt leisteten.

Kritik an zu Guttenberg

Natürlich kann man zu Guttenberg kritisieren, zum Beispiel, dass er mit einer extremistischen Partei wie der FDP eine Koalition einging. Ihm aber einen Strick aus der Tatsache zu drehen, dass er seine Doktorarbeit eben nicht vorschriftsmäßig geschrieben hat, ist etwas, was eigentlich nicht sein darf und nach Meinung der führenden zu Guttenberg-Hassern immer wieder sein muss.

Unterstützt die Solidaritätsdemonstrationen für zu Guttenberg in Eurer Stadt und beteiligt Euch am kommunistischen Block!
Antifa heißt abschreiben!
Alles für Alle – Auch geistiges Eigentum!

 

Samstag, 5.3.2011, Überall 13 Uhr!

Hier alle offiziell angemeldeten Pro Guttenberg Demonstrationen:

– Ort: Hamburg Wo?: Gänsemarkt FB Gruppe, Monarchohedonistische Front (MHF)

-Ort: Köln Wo? HBF-Bahnhofsvorplatz, Haupteingang/Domtreppe, Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg (bestätigt)

– Ort: München Wo? Rindermarkt FB Gruppe
– Ort: Rosenheim Wo? Max-Josephs-Platz FB Gruppe
– Ort: Guttenberg Wo? Rathaus FB Gruppe
-Ort: Frankfurt am Main – Wo? Hauptwache FB Gruppe
– Ort: Berlin Wo?: Pariser Platz , Monarchohedonistische Front (MHF)

Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg

Mehr zur Demo hier:

linksunten.indymedia.org Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg
Facebook Fan Page Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg
KategorienAllgemein Tags:
  1. 2. März 2011, 21:58 | #1

    kurios!

  2. egal
    2. März 2011, 22:19 | #2

    Ich denke mal die wenigsten werden diese Art von Ironie begreifen.

  3. 2. März 2011, 22:59 | #3

    ironie?!

  4. Studierendes Arbeiterkind
    2. März 2011, 23:28 | #4

    Ja, die CDU Demos kreativ begleiten. Dann aber bitte mit einem klassismuskritischen Aufruf!

    Welcher normale Mensch darf schon den wissenschaftliche Dienst des Bundestages nutzen und unter vorteilhaften Aufnahmebedingungen an einer „Eliteuni“ studieren? Und der wichtigste Punkt: Ja, Linke sind für die Vergesellschaftung von geistigen Produkten zum Wohl der gesamten Gesellschaft: Kostenlos und für Jeden, aber mit Nennung der Quelle! Lach, was ist das für eine Witznummer? Nicht kapiert, das Guttenberg sich dieses Recht nicht genommen hat, sondern er nur rigoros die Vorteile aufgrund seines geerbten Adelstitels und seiner finanziellen Möglichkeiten genutzt hat, die eben „normale“ Menschen nicht haben. Weitere Infos zu diesem Klassismus hier: http://dishwasher.blogsport.de/2011/03/01/guttenberg-tritt-zurueck/ :

    „Es handelt sich schließlich nicht um einen Einzelfall. Arbeiterkinder promovieren sehr selten. Privilegierten scheint hingegen ein Summa Cum Laude hinterhergeworfen zu werden. Zur Aufarbeitung sind mehrere sozialspezifische Dinge wichtig: Die Universität Bayreuth hat eine noch größere Schräglage als andere Hochschulen, es gibt dort viele privilegierte Studierende und kaum Arbeiterkinder. Der Protest kam vor allem aus Hochschulen mit relativ vielen Arbeiterkindern (Uni Bremen, Uni Duisburg/Essen – Bundestagspräsident Lammert (CDU) sprach sich gegen Guttenberg aus und lehrt an der Uni Bochum). Die Uni Bayreuth erhielt 700.000 Euro Spende von den Rhön Kliniken, Guttenberg saß dort im Aufsichtsrat und schrieb gleichzeitig an der Dissertation. Trotz mittelmäßigem ersten Staatsexamen erhielt Guttenberg die Möglichkeit, zu promovieren. Und schließlich erhielt er ein Summa Cum Laude für eine zusammengeschusterte Arbeit.“ (Quelle: Andreas K., http://dishwasher.blogsport.de/2011/03/01/guttenberg-tritt-zurueck/ )

    Also bitte durch einen klassismuskritischen Text ersetzen!

  5. 2. März 2011, 23:43 | #5

    „Uns als Kommunisten ist jedoch klar, dass es schon immer diese Menschen waren die, im gegensatz zum sich verwertenden Arbeitertum, durch ihre finanzielle Absicherung die Zeit fanden sich mit den Verhältnissen intensiv zu beschäftigen auch die theoretische Vorarbeit für gesellschaftlichen Fortschritt leisteten.“
    — das ist so selbstverständlich quatsch. die „intensive beschäftigung mit den verhältnissen“ führte bei guttenbers ehefrau, die ebenfalls adliger herkunft ist, zu so geistigen höhenflügen wie der fernsehsendung „tatort internet“. und was die lebensbedingungen der proletarisierten angeht, mag für viele (nicht alle und vielleicht auch nicht die mehrheit, keine ahnung) adlige gelten: „was ich nicht weiss, macht mich nicht heiß“. guttenberg war auch nie müßiggänger, sondern gehörte vor seiner politikkarriere z.b. dem aufsichtsrat der rhön-klinikum aktiengesellschaft an, wie alle krankenhausbetreiber unter den heutigen bedingungen im gesundheitswesen eine zynische bande (siehe z.b. http://www.betriebsgruppen.de/bgak/ ).
    gleichwohl gilt der ehre der bürgerlichen wissenschaft selbstverständlich keine träne.

  6. Conan
    3. März 2011, 01:44 | #6

    Die Idee ist eigtl. ganz nett, den Aufruf finde ich aber ziemlich schlimm.

    „Karl Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit war zu großen Teilen abgeschrieben, er durchbrach so bewusst dem kapitalistischen Normalzustand von Leistungszwang und Verwertungslogik. Er machte es Salonfähig erfolgreich zu sein, ohne sich, wie …es für normale Menschen an der Tagesordnung ist, dieser Logik zu unterwerfen.“

    Das mit „bewusst“ ist sicherlich ironisch. Es ging ihm um den Erwerb eines akademischen Grads und in seiner Dissertation genügte er nicht den Anforderung an eine solche. Das ist erst später aufgeflogen (das kommt vor) und damals ist es ihm gelungen damit durchzukommen.

    Schlimm an dem Satz ist vielmehr die Behauptung, er würde sich dieser Logik nicht unterwerfen. Praktisch ist damit ja gar nichts aufgehoben, „mogeln“ gehört in der Schule wie in der Uni zu einer – zwar nicht erlaubten – Technik innerhalb der Konkurrenz. Jemand, der in der Schule abschreibt, ist kein Kritiker des Zwecks bürgerlicher Bildungsanstalten, genau so wenig wie ein Dieb ein Kritiker des Eigentums ist. Weder ist das Eigentum und der grundsätzliche Ausschluss über Diebstahl aufgehoben, es findet nur ein nicht legaler Eigentums“übertag“ statt und die Ergebnisse der Konkurrenz in der Schule ändern sich auch nicht durch Abschreiben, sondern bloß die Verteilung der Opfer der Selektion.
    Bei so einer Dissertation abzuschreiben, beinhaltet einen berechnenden Umgang mit der geltenden Logik geistigen Eigentums. Man versucht die Anforderungen an eine Dissertation zu umgehen, weiß also von ihnen und gerade dabei, das Risiko einzugehen dabei auch erwischt zu werden, unterstellt die praktische Unterordnung unter genau diese Logik. Jemand, der mit irgendetwas berechnend umgeht, ist bereits das Zeugnis darüber, dass man sich bereits diesem Prinzip unterworfen hat. Man entkommt diesem ja nicht alleine dadurch, dass man sich unerlaubter Mittel bedient. Überhaupt basiert der ganze bürgerliche Alltag auf Berechnung. Damit erkennt man alles als potentielles Mittel an sich in der Konkurrenz durchzusetzen. Darüber kommt keine Kritik der Konkurrenz, des Eigentums und der Mittel, auf die man verwiesen ist, zustande, sondern man sucht die Verhältnisse nach Gelegenheiten ab, wo man oder wie man am besten sich durchsetzt.

    Natürlich meint auch niemand, dass Guttenberg sich der Logik nicht unterwerfen würde, aber der falsche Eindruck entsteht schon, als wäre das ein Ratschlag es dem Guttenberg nachzumachen. Das führt nur zu einem billigen Aktionismus. Darin steckt einfach so etwas wie: Lauter Leute unterwerfen sich dieser Logik – und man könnte es auch lassen, wenn man diese „Logik“ nicht teilt oder für verrückt erklärt. Das ist autonome Politik: Das System ist identisch mit denen, die das System mitmachen, wer sich einer Logik unterwirft, praktiziert die Logik – bzw. die Leute sind das ganze System. „Kapitalistische Verwertungslogik“ – gegen so etwas wird immer angetanzt und oft dargestellt als: es gibt welche, die diese Logik verfolgen und welche, die sie nicht betreiben. Praktisch ist man aber durch die Verwiesenheit auf diese Verhältnisse gezwungen sich dieser „Logik“ zu unterwerfen. Oder man hebt sie auf. In diesem Verhältnis aber gegen eine Logik verstoßen, hat etwas kindliches. Man sieht einfach die Verhältnisse nicht ein und setzt seine Individualität, sein spontanes Gefühl gegen sie. Mit einer bewussten Aufhebung der ganzen Scheiße hat es nichts zu tun. Und den Eindruck sollte man auch nicht erwecken.

    „Wir sind der Meinung das auch solche geistigen Produkte dem Wohl der gesamten Gesellschaft zur verfügung gestellt werden müssen.“

    Kritik an geistigem Eigentum ist zu üben. Nur: „solche geistigen Produkte“ – warum soll man sie allen ungeprüft, gleichgültig gegenüber ihrem Inhalt veröffentlichen? Wahrscheinlich steht dort wie in den meisten Dissertationen ziemlicher Quark drin und könnte meinetwegen auch eingestampft werden. Veröffentlichen gleichgültiger Inhalte hat was von der Reduktion des ganzen auf eine Meinung, die neben lauter anderen Meinungen ihr Recht haben soll, rumzufliegen.
    In dem Satz taucht auch gar nicht auf, wofür man das „Wissen“, das in der Dissertation stecken soll, gebrauchen kann. Gefeiert wird einfach, dass er gegen das Prinzip geistigen Eigentums verstoßen hat bzw. dieses dadurch kritisiert – und man bleibt vollkommen im Unklaren was die Kritik an (geistigem) Eigentum ist. Man trägt einfach plakativ seine Kritik in das ganze hinein, die Kritik aber nur als ein Bekenntnis zu ihr getrennt von ihrem Inhalt: Wir – kritisieren nicht, sondern – lehnen geistiges Eigentum ab und feiern einen Vorfall, wo jmd. genau das, was wir denken, praktiziert hat.

    „Auch zu erkennen Zeigt sich der Neid der Deutschen auf gesellschaftlich Bessergestellte, die sich diese Stellung in ihren Augen nicht “ehrlich verdient” hätten, was für sie Guttenberg zu einem gefundenen Fressen macht, da er aufgrund seiner adeligen Herkunft nie gezwungen war sich so zu verwerten wie andere.“

    Das stimmt halt wieder in keinster Weise. Mag sein, dass sich der ein oder andere so etwas auch schon noch dazu denkt, das ist aber in der politischen Debatte einfach nicht der Punkt – die ganze Tour hat ihre Eigenart im politischen Geschäft selbst. Warum wird diese Kritik an Guttenberg eigtl. nicht von der CDU geteilt, von der FDP (soweit ich weiß) auch kaum? Warum geht gerade die Opposition auf Guttenberg so los? Für sie ist er in der Tat ein „gefundenes Fressen“, weil diese Sache Material abliefert einen konkurrierenden Staatsmann blamieren zu können. Wenn sie in den eigenen Reihen so einen Abschreiber hätten, würden sie sicher nicht so einen Aufschrei machen. Das hat eben einen Moment der Heuchelei, dem hätte man auch weiter nachgehen können. „Neid“ ist m.E. in der Debatte kaum aufgetaucht. Im Gegenteil: Er bekommt ja gerade seine große Unterstützung in der Facebook-Generation, die ihn zurück will. Sein Beliebtheits-Grad ist während dem Skandal ja auch kaum gesunken. Es war zum größten Teil der Kreis der Wissenschaftler, linke politische Gegner Guttenbergs und Oppositionspolitiker, die Guttenberg attackierten. Die haben ein schlechtes Bild über ihn in die Welt setzen wollen und so kann kein Staatsmann regieren und tritt selbstverständlich zurück, um seinem Amt keinen Schaden zuzufügen.

    Zu dem Rumgehacke auf Guttenberg hätte man auch noch mehr sagen können. Dazu wird hier nichts geschrieben, aber leider auch nicht wirklich was zu der Verrücktheit des Eigentums. Huisken hat dazu einen brauchbaren Text geschrieben (1). Darin hat er aber nur wenig auf die Debatte als solche sich bezogen, sondern sie zum Anlass genommen eine Kritik an geistigem Eigentum zu schreiben. „Um all das geht es beim Guttenberg-Plagiat. Und nichts davon ist Thema!“ (Huisken) – und damit ist es noch keine Kritik der Sache, um die sich die Debatte dreht, an der die Demonstration ansetzt. Den Gegensatz macht die Demo anders auf als Huisken, nämlich – z.T. – als einen zu den Äußerungen zu zu Guttenberg. Und da wird die Kritik oder Polemik saumäßig schräg. Und die Kritik an geistigem Eigentum kommt überhaupt erst gar nicht vor.

    „Ihm einen Strick aus dieser Tatsache zu drehen wäre an dieser Stelle jedoch der falsche Weg, da diese Koalition nur Mittel war um sich den Leistungszwängen weiterhin zu entziehen!“

    Zusammengefasst: Es ist ein Aufruf sich durch die Verhältnisse durchzumogeln und sich einzubilden ihnen dadurch nicht unterworfen zu sein. Mit Sicherheit haben sich die Aufruf-Schreiber dabei etwas anderes gedacht, aber genau darin besteht praktisch die Agitation. Und will man eigtl. die Pro-Guttenberg-Leute damit erreichen? Wohl kaum. Die Debatte ist wirklich kein großer Ausgangspunkt für irgendeine gescheite Aktion. Wenn dann müsste man die angreifen, die geistiges Eigentum für vernünftig halten. An die kommt man aber bei der Aktion nicht ran.

    (1)
    http://fhuisken.de/Guttenberg2.pdf

  7. @Conan
    3. März 2011, 11:53 | #7

    facepalm.jpg

  8. silentjay
    3. März 2011, 15:37 | #8

    ich nutze mal eine aktuell kursierende Grafik um den Denkfehler zu illustrieren.
    http://mytechnologyworld9.blogspot.com/2011/02/illustrated-guide-to-phd.html
    Guttis Problem ist einfach er hat keine Delle gemacht. Er hat anderer Leute Dellen für seine ausgegeben.

    Und hätte er seine Quellen angegeben, wäre es nicht nur nicht schlimm sondern gut gewesen. Stand der Forschung ist Teil einer Doktorarbeit. Forcing the limits allerdings auch und da hat er versagt.
    Absichtlich versagt.

    Und als stinkend reicher Landadel dann mit Zeitproblemen zu kommen ist ein Hohn gegenüber allen Doktoranden in prekären Arbeitsverhältnissen und das sind nicht wenige.

    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2011/02/die-prekaren-arbeitsverhaltnisse-der-wissenschaftler.php

    Übrigens universitäre Räume sind auch für Kommunisten frei zugänglich, ebenso wie die dortigen Bibliotheken.

    Ach ja: https://www.youtube.com/watch?v=0LXGYMfG7bQ&feature=youtu.be

    [WORDPRESS HASHCASH] The poster sent us ‚0 which is not a hashcash value.

  9. 3. März 2011, 17:08 | #9

    @Conan, fdp, Arbeiterkind: zieht mal den Stock aus dem Arsch. Wie kann man nur so humorlos sein.

  10. promoviertes adelkind
    3. März 2011, 18:35 | #10

    @Studierendes Arbeiterkind

    was ist nur mit dir los, roland? mach doch deine eigene scheiss klassismuskritische demo und nerv hier nicht rum.

    für uns gibts nur eins – klasse über klasse

  11. skp
    3. März 2011, 20:01 | #11

    genossen, etwas mehr theoretische stringenz beim blödsinn bitte. das wird ernst genommen. das ist das internet.

  12. 3. März 2011, 20:03 | #12

    Demos laut Facebook-Gruppe nur noch in Hamburg, Köln, München und Rosenheim. Jeweils 13 Uhr. Natürlich werden woanders auch noch ein paar verwirrte Auftauchen, aber…
    Quelle: https://www.facebook.com/event.php?eid=195172797171065

    Für alle Aktivkommunisten mit Zugriff auf Druckerpressen gibt es hier in den Kommentaren Argumentationshilfen:
    http://de.indymedia.org/2011/03/301630.shtml

  13. Antifasupport
    3. März 2011, 20:18 | #13

    Mit der Bitte um Veröffentlichung und Verbreitung – sowie praktische Ausübung: DEMOSPRÜCHE für Samstag

    !!Doktorarbeit HA HA HA – Titel sind für alle davor
    Come on – Come on – Come on – Come on – Guttenberg-Hooligans!
    Ob Ost, ob West – nieder mit der Titelpest
    Doktoren gibts in jeder Stadt – bildet Banden, macht sie platt
    Ein Plagiat ist wunderbar – Doktortitel Ha Ha Ha!
    Titel für alle – und zwar umsonst!
    guttenberg muss bleiben – studenten vertreiben!
    There are 10 Plagiate in the Air – and the AFL from Bremen shot them down! (AFL: Andreas Fischer-Lescano, der Plagiatsentdecker)
    Guttenberg ist wunderbar – der Doktortitel bleibt gleich da!
    Für die Freiheit, für das Leben – muss es Plagiate geben!
    Schwarz die Nacht – Roter Schnee – Plagiatsjäger ADE!
    Bürger, lasst’s Zitieren sein, schreibt einfach, merkt eh kein Schwein!
    Ein Baum – Ein Strick – Ein Titelgenick!
    Gutti, Köhler, Baader – das sind unsere Kader.
    Bomber Gutti – do it again!
    Titelklau im ganzen Land – unsere Antwort Autobrand
    Titel für alle – sonst gibts Krawalle
    Nehmt ihr ihm den Titel ab – machen wir die Uni platt!
    Bomber Gutti Flächenbrand – Deutschland wieder Adelsland
    Was tut Uni Bayreuth gut? – Bomber Harris und die Flut!
    Gutti, Köhler und Hans-Peter – Opfer, aber keine Täter
    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm – bei Gutti war es andersrum!
    Guttenberg – Superstar, mach uns allen Titel klar!
    Auf den Standort Deutschland scheißen – Guttenberg muss Doktor heißen
    Gegen jeden Antiguttiismus – Nieder mit Bayreuth und für den Copyismus
    Gutti: Schieb dich nicht ab – lern lesen und schreiben
    Arbeit verweigern, Wissenschaft in’s Klo – Dissertation fälschen, sowieso!
    Hinter der Uni steht das Kapital – der Kampf um Titel kann uns allemal
    Doktor werden ist nicht schwer – mit Hammer, Sichel und Gewehr!
    Titel, Sekt und Kaviar – sind ab jetzt für alle da
    Titel, Bambule – Bayreuther Schule
    Gegen jede Herrschaftsform – Doktortitel sind eins davon
    Kampf den Titeln überall – Bayreuth, wir bringen dich zu Fall
    Freiheit für alle politischen Gefangenen!
    Ohne Titel gibts kein Lohn – Gutti in die Produktion
    Wer hat Gutti verraten? Christdemokraten!
    zu nichts gut und trotzdem da – gutti gutti superstar

  14. Studierendes Arbeiterkind
    3. März 2011, 22:37 | #14

    @promoviertes adelkind: Nee, die Idee ist gut. Nur den Aufruf finde ich beschießen! phha, nee ich geh auch zur Demo -> das wird ne klasse kritische Masse!

  15. promoviertes adelkind
    3. März 2011, 22:38 | #15

    dann kopier dir doch deinen eigenen zusammen und hör auf zu labern

  16. chp29
    3. März 2011, 23:17 | #16

    Die Idee wurde bei Facebook geklaut, elende Diebe geistigen Eigentums.

    http://on.fb.me/ihWshB

  17. Red-Block-St-Pauli
    3. März 2011, 23:20 | #17

    Achtung!
    Es braucht auch eine Solidarisierung mit weiteren Vorbildern des Hedonismus!
    Diese Woche ist Kai Pflaume zurückgetreten!
    Und Lothar Matthäus seine Karriere ist kein bischen weitergekommen in den letzten Wochen.

    Also: Gegen die Neider! Haargel ist kein Verbrechen

  18. Lenin
    3. März 2011, 23:45 | #18

    Selbst fefe scheint es ernstzunehmen.

  19. Volkskommissar
    3. März 2011, 23:53 | #19

    Unglaublich, dass ihr euren anarchistischen, leistungs- und Qualifikationsfeindlichen Müll mit „Kommunismus“ umtitelt. Gäbe es die Sowjetunion noch, ihr hättet nicht die Möglichkeit, eure Scheiße im Einklang mit den bourgeoisen Medien in die Hirne der Werktätigen zu pressen. Nur Studenten meinen, dass es besser wäre, wenn statt den Plagiaten korrekt zitiert worden wär. Doktortitel sind die Auszeichnung der Geistlosigkeit und ihr Hurensöhne.

  20. 4. März 2011, 02:45 | #20

    Der Text hier ist zwar ironisch gemeint, aber da ist generall was dran. Ich schreibe gerade selber meine Doktorarbeit und probiere natürlich alles so gut wie möglich zu zitieren. Trotzdem: wenn zB ein Gedanke entsteht während ich mit jemand anderem privat diskutiere, dann wird das ja nicht zitiert. So wird der soziale Prozess der vonstatten geht und bei dem zum Schluss meine Doktorarbeit rauskommt nur mir zugeschrieben, und nicht dem sozialem Umfeld in dem ich mich befand und von dem ich letztendlich abhängig war um so weit zu kommen.
    Dokto-titel bedeuten sowieso nur was weil die meißten Menschen die selber keinen haben denken dass man irgendwie ein Übermensch ist. dem ist natürlich nicht so. Man ist halt einfach nur ein ausgeprägter Nerd.

  21. 4. März 2011, 07:33 | #21

    ein ehrlich erworbener dok-tor-grad // ist-verrat-am proletariat!

  22. Hans Meiser
    4. März 2011, 10:04 | #22

    Gutti gehört ganz nach oben….wie 1789 in Frankreich!

  23. kiezmiliz
    4. März 2011, 11:30 | #23

    copy + paste = communism ?

    Hmmm,
    ich fand die Oldschoolvariante besser:
    Sovietmacht + Elektrifizierung = Kommunismus 😉
    (http://de.wikiquote.org/wiki/Lenin)

  24. BESTÄTIGTE DEMOS
    4. März 2011, 11:33 | #24

    So, für folgende Städte wurde bestätigt das es eine Demo, und dementsprechend auch einen kommunistischen Block geben wird:

    Ort: Hamburg Wo?: Gänsemarkt [bestätigt!!]
    Ort: Köln Wo? HBF-Bahnhofsvorplatz, Haupteingang/Richtung Domtreppe [bestätigt!!]
    Ort: München Wo? Rindermarkt [bestätigt!!]
    Ort: Rosenheim Wo? Max-Josephs-Platz [bestätigt!!]
    Ort: Frankfurt am Main – Wo? HAUPTWACHE! [bestätigt!!]

    ALLE ANDEREN DEMOS SIND ABGESAGT, BITTE AKTUALISIERT DAS

  25. 4. März 2011, 13:17 | #25

    Wir haben hier einen kleinen Artikel zu dem Thema auch mit Bezug auf diesen Text geschrieben: http://dkp-greifswald.de/de/?p=870

  26. Studierendes Arbeiterkind
    4. März 2011, 14:32 | #26

    @DKP Greifswald: Ich finde den Aufruf auch inhaltlich nicht so toll, aber das hier mit Ironie gespielt wird dürfte zun erkennen sein 😉 „Antiintellektuelle und rechtsextreme “Kommunisten” pro Gutti“, geht es noch? Mal was von Demobusting gehört?

  27. ARB
    4. März 2011, 15:34 | #27

    @DKP Greifswald
    Heute auf titanic-magazin.de

    Leserservice für Einsteiger:
    TITANIC – jetzt mit Ironiesignalen 😉

  28. Afa
    4. März 2011, 15:48 | #28

    @Satire und Demobusting scheint für die DKP wohl völlig neu zu sein! Aber gut, was anderes ist ja auch nicht zu erwarten von Leuten deren Verstand beim Mauerfall stehen geblieben ist und noch an der Imperialismustheorie hängen die schon in den 80ern nichtmehr aktuell war und sogar den Extremismusbegriff noch verwendet?!?!

  29. promoviertes adelkind
    4. März 2011, 17:44 | #29

    was soll der scheiss DKP Greifswald?

    „Die Freunde der Fälschung, die dieses Pamphlet verfaßt haben, geben keinerlei Identität oder Organisationszugehörigkeit an“

    „Das Pamphlet ist nicht unterschrieben, die Verfasser bleiben im Dunkeln.“

    die Verfasser? Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg!

    die unterschrift? steht in der überschrift: „Wir, das Kommunistische Bündnis Pro Guttenberg, unterstützen diese Forderung und rufen daher zur Teilnahme an kommunistischen Blöcken auf diesen Demonstationen auf! “

    ihr verbohrten ordnungszwerge könnt sowas natürlich nicht checken.

  30. promoviertes adelkind
    4. März 2011, 18:03 | #30

    ach ja, dkp greifswald. ihr versteht anscheinend echt nix.

    so schreibt in eurem beitrag:

    „[…] und – halt, Was ist denn das? – “zum gesunden” – steht da “Volkskörper”? – beitragen. Dies ist nun ganz und gar keine kommunistische Vokabel – nicht einmal eine linke. Kommunisten hätten solchen Schwachsinn und solche Vokabeln niemals benutzt,

    wodurch die Sache hier aufgeflogen ist!“

    hättet ihr den satz vielleicht ein drittes mal gelesen, wäre euch aufgefallen, dass sich diese formulierung, an hand derer ihr uns sowas von überführt habt, schlicht sehr polemisch auf die kritiker guttenbergs und deren forderungen bezieht.
    dass es sich hierbei nicht auch um eine linke vokabel handelt, würde ich so nicht behaupten. so gibt es doch genug völkische idioten da draußen, die sich links nennen und sich trotzdem das attribut „deutsch“ in den namen schreiben.

    anhand eurer logik würde man euch dann ebenso als anhänger der extremismustheorie outen können, weil ihr eben von rechtsextremen schreibt. ihr, die ihr laut verfassungschutz „linksextrem“ seid, setzt euch also für die theorie ein, dass die demokratische mitte das perfekte gleichgewicht zwischen rechten und linken randerscheinungen darstellt. nun gut. letzteres seid ihr nun einmal auch.

  31. Mstarship
    4. März 2011, 20:34 | #31

    Es ist schon „abstrus“ – ein kommunistisches Bündnis ruft zur demo auf um einen Blender, Betrüger und politischen Gegner ins Amt zurück zu beamen… Wenn die Sonne tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten… Wie wäre es mit einer pro Sarazin- Demo ?

  32. bnenn
  33. Isidor
    5. März 2011, 13:44 | #33

    „Le plagiat est nécessaire. Le progrès l’implique. Il serre de près la phrase d’un auteur, se sert de ses expressions, efface une idée fausse, la remplace par l’idée juste.“ (Isidore Ducasse, Poésies, 1870,
    http://www.gutenberg.org/etext/16989).

  34. 5. März 2011, 16:07 | #34

    Hier was aus Hamburg – tolle Aktion von Euch 🙂

    http://www.alster-blog.de/politik/demonstration/pro-guttenberg/

  35. 5. März 2011, 17:52 | #35

    @Mstarship
    Ja, an eine pro Sarrazin demo haben wir auch schon gedacht, nur leider fanden wir keinen Aufruf den wir kopieren konnten, ohne die Originalquelle anzugeben.

  36. Rosa
    6. März 2011, 20:52 | #36

    Bitte nochmal über Marx und „fremde Arbeit“ nachdenken, also Inspiration, das hier:
    http://jungle-world.com/artikel/2011/09/42734.html

  37. 7. März 2011, 03:32 | #37

    @Rosa
    „Nachdenken“ ist auch Arbeit. Sowas machen wir nicht.

  1. 4. März 2011, 21:46 | #1