Köln erneut

6. März 2011 3 Kommentare

Laut Facebook , wollen unsere Genossen in Köln am Monatg erneut eine Demo machen. Wir werden diese Demo natürlich auch unterstützen!

Update:

Für unseren Aufruf gab es auch Unterstützung in München: klick
Und auch in Berlin
Auch in Frankfurt
Ebenfalls in Hamburg

Wir danken allen, die unserem Aufruf die Demos und Kundgebungen, die Solidarität mit Karl Theodor zu Guttenberg forderten unterstützten. Besonders danken wir der deutschsprachigen Indymedia für das wiederholte löschen unserer Beiträge und Berichte.

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Bericht aus Köln

5. März 2011 9 Kommentare

Köln pro Gutti

Auch in Köln unterstützen heute etwa 20-30 Personen, die dem Aufruf des „kommunistischen Bündnis pro Guttenberg“ gefolgt waren, die Solidaritätskundgebung für den Ex-Verteidigungsminister. Die kapitalistische Systempresse hingegen schreibt von nur etwa 10(Hierfür gibts, frei nach Guttenberg, von uns keine Quelle) Sowohl optisch als auch akustisch dominierten die Teilnehmer aus unserem Bündnis die Demonstration, gerufen wurde unter anderem „Gegen Kapital und Leistungszwang, Guttenberg ist unser Mann“ oder „Mao-Stalin-Guttenberg“. Besonders unsolidarisch zeigten sich die Genossen aus dem CDU-Spektrum, die unsere Gruppe nach etwa 45 minuten unter Hilfe der Polizei der Demo verwiesen, da sie uns fälschlicherweise für Gegner Guttenbergs hielten. Dieses Verhalten kritisieren wir aus Schärfste. Wir zeigten danach jedoch weiterhin in ca 15 metern Entfernung weiterhin unsere Solidarität lautstark. Ein Mensch aus dem konservativen Teilnehmerspektrum stellte richtigerweise fest, das wir alle Hartz-4 Empfänger sind. Ein anderer, der die Logik unserer Aktion nicht ganz begriff fragte ob wir denn Rauschgift konsumiert hätten, dies war zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht der Fall.
Offenbar verwirrte Jugendliche aus der Kundgebung, die uns für Gegendemonstranten hielten forderten lautstark „Linke in den Zoo!“, wir unterstützen diese Forderung jedoch nachdrücklich. Ein Mann der leider dem Irrglauben erlag das wir eine Art Gegenkundgebung seien erlitt einen Zusammenbruch, da er sich durch uns in seiner Würde verletzt fühlte.

Es heißt also auch weiterhin:
Support your local Guttenbergdemo!
Weg mit den kapitalistischen Verwertungszwängen!

Fotos aus Köln gibts hier

Auch in Rosenheim gab es Unterstützung aus dem Kommunistischen Bündnis

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5. März 2011 4 Kommentare

Scheinbar hat auch der antikommunistische Verein „DKP-Greifswald“ Kentniss von unserem Aufruf genommen.
Wir möchten euch diese lächerliche Kritik an unserer emanzipatorischen Unterstützung für Guttenberg nicht vorenthalten.
gutiikommu

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Ankündigung

4. März 2011 Keine Kommentare

Morgen, nachdem die Demos, sicherlich erfolgreich, durch uns alle unterstütz wurden, werden wir hier eine Pressemitteilung und bald darauf noch einen Text veröffentlichen, der die derzeitige Debatte tiefergehender beleuchtet.

Man darf also gespannt sein!

 

Und wir erhalten mit unserem Aufruf ein großes Medienecho:

Artikel in der taz: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/verweile-doch-du-bist-so-schoen/

Telepolis: http://www.heise.de/tp/blogs/6/149382

Artikel in der Süddeutschen

4. März 2011 1 Kommentar

Hier ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

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Kommunistische Blöcke auf Guttenbergdemos

2. März 2011 37 Kommentare
Am Samstag, den 5.März .2011 rufen Konservative Gruppen und Einzelpersonen im gesamten Bundesgebiet zu Demonstrationen auf, welche die Rückkehr zu Guttenbergs fordern.
Wir, das Kommunistische Bündnis Pro Guttenberg, unterstützen diese Forderung und rufen daher zur Teilnahme an kommunistischen Blöcken auf diesen Demonstationen auf! 

 

Das Abschreiben und die kapitalistische Leistungsgesellschaft

Karl Theodor zu Guttenberg hat seine Doktorarbeit, wie mittlerweile bekannt wurde, fast zur Hälfte von anderen Quellen abgeschrieben, ohne diese als eben solche erkenntlich zu machen. Damit durchbrach er bewusst den kapitalistischen Normalzustand von Leistungszwang und Verwertungslogik. Er schaffte es, erfolgreich zu sein, ohne sich, wie es für normale Menschen an der Tagesordnung ist, dieser Logik zu unterwerfen.

Wissen muss vergesellschaftet sein

Der so oft beschworene „Skandal“, dass zu Guttenberg sich bei seiner Doktorarbeit bei fremdem geistigem Eigentum bediente, ohne die Originalautoren als Quelle anzugeben, ist nicht weiter tragisch. Im Gegenteil. Wir sind der Meinung, dass geistiges Eigentum für alle frei nutzbar zur Verfügung stehen sollte (siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Copyleft ).
Daher ist das Verhalten zu Guttenbergs als bewusste Verweigerung zu verstehen, die bestehenden Eigentumsverhältnissen zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen. Auch räumte er mit dem paradoxen Zustand auf, wie er scheinbar in der Wissenschaft vorherrscht, dass etwas, was schon einmal von jemandem geleistet wurde, immer wieder von anderen geleistet werden muss.
Der Aufschrei derer, die in zu Guttenbergs Arbeit einen Diebstahl sehen, ist der Aufschrei derer, die in ihrer egoistischen Zurückgezogenheit jegliche Erkenntnis alleine für sich behalten wollen und über ihre eigene Bedeutungslosigkeit frustriert sind.

Zu Guttenbergs Gegner

Besonders ekelhaft ist die Jagd, die derzeit auf Karl Theodor zu Guttenberg stattfindet. Zu Guttenbergs Kritiker können es schier nicht ertragen, dass jemand in ihrer Mitte aufsteigt, ohne seinen Teil zur Gesellschaft bzw. zum gesunden Volkskörper beizutragen, ganz im Sinne der ekelhaften Verwertungslogik „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
Daher war man gewillt, diesen Aufstieg mit allen Mitteln zu beenden. Besonders von den linksdeutschen Klatsch&Tratsch-Blättern wurde zu Guttenberg in Folge dessen immer wieder, nicht wegen seinem Handeln, sondern schlicht wegen seiner Person angegriffen und verletzt. Auch zu erkennen ist hier der pathologische Neid der Deutschen auf gesellschaftlich Bessergestellte, die sich diese Stellung in ihren Augen nicht “ehrlich verdient” hätten, was zu Guttenberg für sie zu einem gefundenen Fressen macht, da er aufgrund seiner adeligen Herkunft nie gezwungen war, sich so zu verwerten wie das Proletariat.
So wird es niemand müde auch heute noch die hässliche Parole „Krieg den Palästen!“ zu schreien, anstatt Wohlstand bzw. Paläste für alle zu fordern.
Uns als Kommunisten ist jedoch klar, dass es schon immer eben diese bessergestellten Menschen waren, die, im Gegensatz zum sich verwertenden Proletariat, durch ihre finanzielle Absicherung die Zeit fanden sich mit den Verhältnissen intensiv zu beschäftigen und damit auch die theoretische Vorarbeit für gesellschaftlichen Fortschritt leisteten.

Kritik an zu Guttenberg

Natürlich kann man zu Guttenberg kritisieren, zum Beispiel, dass er mit einer extremistischen Partei wie der FDP eine Koalition einging. Ihm aber einen Strick aus der Tatsache zu drehen, dass er seine Doktorarbeit eben nicht vorschriftsmäßig geschrieben hat, ist etwas, was eigentlich nicht sein darf und nach Meinung der führenden zu Guttenberg-Hassern immer wieder sein muss.

Unterstützt die Solidaritätsdemonstrationen für zu Guttenberg in Eurer Stadt und beteiligt Euch am kommunistischen Block!
Antifa heißt abschreiben!
Alles für Alle – Auch geistiges Eigentum!

 

Samstag, 5.3.2011, Überall 13 Uhr!

Hier alle offiziell angemeldeten Pro Guttenberg Demonstrationen:

– Ort: Hamburg Wo?: Gänsemarkt FB Gruppe, Monarchohedonistische Front (MHF)

-Ort: Köln Wo? HBF-Bahnhofsvorplatz, Haupteingang/Domtreppe, Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg (bestätigt)

– Ort: München Wo? Rindermarkt FB Gruppe
– Ort: Rosenheim Wo? Max-Josephs-Platz FB Gruppe
– Ort: Guttenberg Wo? Rathaus FB Gruppe
-Ort: Frankfurt am Main – Wo? Hauptwache FB Gruppe
– Ort: Berlin Wo?: Pariser Platz , Monarchohedonistische Front (MHF)

Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg

Mehr zur Demo hier:

linksunten.indymedia.org Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg
Facebook Fan Page Kommunistisches Bündnis Pro Guttenberg
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